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Tarifa ist als Surfspot in aller Munde und wer einmal den Spirit Tarifas erleben durfte, weiß genau, warum es jeden Surfer dorthin zieht.
Wie ich Anfang Januar feststellen konnte sind die Surfer nicht mehr allein in Tarifa vertreten, über den bunten Segeln auf dem Wasser tummeln sich seit dem Jahr 2000 immer
mehr bunte Flugobjekte, auch Kites genannt. Aber bevor ich weiter Schwärme, wo liegt Tarifa eigentlich?
Tarifa ist der südlichste Punkt Kontinentaleuropas genau am Schnittpunkt zwischen der Westwind-Drift, der nördlichen Tiefdruckgebiete und der südlichen Passatwinde, wodurch
sich die Wind und Wellenverhältnisse hier sehr schnell ändern. Durch die Meerenge von Gibraltar wird der Wind, welcher vom Mittelmeer auf den Atlantik weht noch zusätzlich beschleunigt. Dieser Wind bläst zu 42% des
Jahres und wird von den Spaniern als Levante bezeichnet, was soviel wie Sonnenaufgang heißt, da er aus dem Osten kommt. Der Poniente bläst dann in den restlichen 58% der Windzeit vom Atlantic aufs Mittelmeer.
Die internationale Surfszene bestimmt in den lauen Nächten Tarifas fast das ganze Jahr das Straßenbild ( im Sommer mehr im Winter weniger).Braungebrannte kultige Typen und
heiße Senjoritas treffen sich dann auf das ein oder andere Czerveza in den zahlreichen Cafes, Tapabars und Pubs der Stadt, um dann gegen Morgen, so ab 4.00 Uhr in, Discos wie dem Tanaka oder La Jaima weiter zu
ziehen.
Als ich meinen ersten Urlaub 1994 in Tarifa verbrachte und mit den Eigenheiten der City noch nicht vertraut war, wunderte ich mich die ersten Tage wie es sein konnte, das
morgens gegen 10/11 Uhr und 5-6 Bft noch kein Surfer auf dem Wasser war. Aber als ich dann bei meiner ersten Pubtour morgens um 6 Uhr mit ein paar netten Chikas aus dem Tanaka kam, um mit ihnen im Balneario in den
Sonnenaufgang hinein zu feiern, war mir alles klar.
Hier könnte ich jetzt noch Endlos weiter machen, aber Irgend wie will ich ja euch den Reitz lassen euch ganz eigenes Tarifa zu Entdecken
Hang Loose Stephan
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